Andreas Gugumuck – Wiener Schnecke.

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Der Genuss von Weinbergschnecken hat in Wien eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter reicht. Auch schon die Römer im nahen Carnuntum schätzten sie sehr. Bis in die Anfänge des 19. Jahrhundert gab es in Wien hinter der Peterskirche einen eigenen Schneckenmarkt. Sogenannte Schneckenweiber boten dort die „Austern des kleinen Mannes“ je nach Größe und Qualität in bis zu acht Preiskategorien an.

Weinbergschnecken sind durch ihr feines, erdig nussiges Aroma ein hervorragender Geschmacksträger. Man verspeiste sie damals besonders gerne gekocht, auf Altwiener Art, in Knoblauchbutter geschwenkt, in Bierteig getaucht und in heißem Schweineschmalz schwimmend herausgebacken, dann auch in einer Sauce aus Essig, Kren und Zwiebeln oder mit Butter und Sardellen gefüllt, oder auf eine ganz besondere Wiener Art - gezuckert.




Im Kochbuch der Katharina Prato aus dem 19. Jahrhundert findet man sechs Schneckengerichte unter den Fastenspeisen. Genießerische Mönche zählten Schnecken einfach zu den Fischen!

Um diese Wiener Tradition zu erhalten, wandelte Andreas Gugumuck seinen 400 Jahre alten Bauernhof in Rothneusiedl in eine Schneckenfarm um. Die Schnecken werden in artgerechter Freilandhaltung gezüchtet und ernähren sich von Sonnenblumen, Mangold, Klee, Raps und vielen Kräutern.
Zu seinen ganz besonderen Spezialitäten zählen Schneckenkaviar und Schneckenleber.

Die besten Restaurants wie Steirereck, Palais Coburg, Hanner, Landhaus Bacher, Bittermann und viele mehr zählen bereits zu seinen Kunden.




Gastronomische Höhepunkte sind das jährliche Schneckenfestival und die Schneckenwochen zur Fastenzeit, die in zahlreichen Restaurants in ganz Österreich stattfinden.

Als neues Arche-Produkt liefern die Wiener Schnecken einen wertvollen Beitrag zur regionalen Vielfalt und Identität der heimischen Küche.


 
 
 
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