„Alpenlachse“ aus dem Eismeer - vom heimischen Bauern?


Ernährungsexperten empfehlen zweimal in der Woche Fisch zu essen, am besten fette Meeresfische wie Makrele, Lachs, Hering und Thunfisch aus dem Eismeer.
Für diese Kaltwasserfische ist der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren eine biologische Voraussetzung für ihre Existenz bei niedrigen Wassertemperaturen. In dem nur wenige Wochen kurzen arktischen Sommer müssen sie jene Nahrung aufnehmen und speichern, um den übrigen Teil des Jahres überleben zu können und die Fortpflanzung ihrer Art zu ermöglichen. Ihr Anteil an wertvollen Fettsäuren in der Muskulatur ist um ein vielfaches höher als der von heimischen Karpfen oder Forellen.

Gesunder Meeresfisch muss aber nicht mehr mit tausend Transportkilometern aus dem Meer zu uns kommen. Unter der Marke "Alpenlachs" arbeiten in Österreich fünfzehn bäuerliche Fischzuchtbetriebe, die Österreichischen Bundesforste und ein international anerkanntes Expertenteam an der Aufzucht von meeresgängigen Lachsfischen in Binnengewässern.

Die eiskalten Quellgewässer der Alpen bieten ideale Lebensbedingungen für die Fische aus dem hohen Norden. Im Gegensatz zu Aquakulturen im Meer verzichtet man hier in heimischen Gewässern auf belastende chemische Zusätze und Antibiotika.
Für die Zusammensetzung des Futters ist der Speiszettel der wilden Lachsfische im Eismeer Vorbild. Frische, heimische, kalt gepresste Saatöle aus Lein-, Raps- und Hanfölsamen werden in dem Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren vermischt, das dem Spektrum der wilden Nahrung von Eismeerfischen in der Natur möglichst nahe kommt. Unmittelbar vor der Verfütterung werden diese Keimöle mit einem, speziell gefertigtem Futter-Halbprodukt, das hohe Anteile an Vitaminen, Proteinen etc. enthält, vermischt. Das so entwickelte Verfahren hat eine Reihe von deutlichen Vorzügen im Vergleich mit herkömmlichem Fischfutter: Die unmittelbar vor der Verfütterung beigemischten Saatöle können, da sie keine Konservierungsmittel enthalten, von den Fischen hervorragend verstoffwechselt werden. Die Fische bilden vergleichbar hohe Anteile an Omega-3-Fettsäuren, wie ihre wilden Artgenossen im Eismeer.

Als Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Fischbestände im Meer, kann der Anteil an Fischölen meeresbiologischen Ursprungs im Vergleich zum handelsüblichen Lachsfutter um mehr als die Hälfte gesenkt werden.
Da die meisten Umweltgifte fettlöslich sind, findet man diese vermehrt in Ölen. Saatöle aus kontrolliertem Anbau sind ein wesentlicher Faktor zur Reduktion von fragwürdigen Inhaltstoffen im Fischfleisch.

Die Gesundheit der Fische, die Wasserqualität der Teichanlagen, aber auch die Inhaltstoffe des Speisefischfleisches werden über ein Qualitätssicherungssystem regelmäßig kontrolliert. Die Herkunft und Frische jedes einzelnen Fisches ist exakt nachvollziehbar. Die Vermarktung erfolgt nicht über den Lebensmittelhandel sondern direkt über den bäuerlichen Betrieb.



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